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Praxis für Naturheilkunde
& Psychotherapie

Ute Bodensohn

Information

"Wenn ein Chemiker die homöopathische Arznei untersucht, findet er nur Wasser und Alkohol; wenn er eine Diskette untersucht, nur Eisenoxid und Vinyl. Beide können jedoch jede Menge Informationen bergen."

(Dr. Peter Fisher, Forschungsleiter am Royal London Homeopathic Hospital)

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Homöopathie

Wirkung der Homöopathie

Die Homöopathie ist eine eigenständige, in sich abgeschlossene Heilmethode, die akute und chronische Krankheiten gemäß den Gesetzen der Natur heilt.
Die Homöopathie erfasst den Menschen in seiner Ganzheit. Sie sieht den Patienten als Individuum, der aus Körper, Geist und Seele besteht. Hier wird der Mensch behandelt, nicht seine Krankheit. Es werden für die homöopathische Mittelfindung alle körperlichen, seelischen und geistigen Beschwerden berücksichtigt. Wie bei einem Puzzle die einzelnen Teile das ganze Bild ergeben, setzt sich das passende Bild des Arzneimittels, welches der Patient zu seiner Heilung benötigt, aus seinen vielen individuellen Symptomen zusammen.


Samuel Christian Friedrich Hahnemann. Line engraving by L. B Wellcome V0002497Der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) war es, der die schon damals üblichen Behandlungsmethoden der klassischen Schulmedizin umkehrte.
Er forderte: „Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt“ und  berief sich damit auf die Arbeiten von Paracelsus (1493-1541), der auf die natürlichen Heilkräfte des Organismus setzte. Mit diesem neuen Grundprinzip einer Heilmethode begründete er die Homöopathie.

 

Die Homöopathie beruht auf drei Grundregeln:

1. Im Ähnlichkeitgesetz (ÄG): „similia similibus curentur“ = „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ 

Die Krankheitssymptome, die ein bestimmtes Mittel kurieren kann, sind also ähnliche oder die gleichen, die man damit bei einem Gesunden durch Überdosierung provozieren kann.

Schon 1790 stellte Hahnemann in seinem berühmten Selbstversuch mit Chinarinde, einem damals gängigen Mittel gegen Malaria, Erstaunliches fest:

Obwohl nicht an Malaria erkrankt, entwickelte er nach regelmäßigem Trinken einer Chinarinden-Abkochung Symptome, die sonst nur bei Malariapatienten auftraten.

Er zog daraus den Schluss, dass Chinarinde zwar bestimmte Krankheitssymptome bei Malaria bessert, bei zu starker Dosierung aber am Gesunden genau diese Symptome hervorruft.


2. In der homöopath. Arzneimittelprüfung (HAMP) = Arzneiprüfung am gesunden Menschen

In der Folgezeit machten Hahnemann, seine Mitarbeiter und später seine Nachfolger mit den verschiedensten Substanzen weitere Versuche an sich und Testpersonen.

Bei dieser als Arzneimittelprüfung bezeichneten Vorgehensweise wurden alle Symptome, die nach Einnahme eines Testsubstanz auftraten, aufgezeichnet. Es entstand das Arzneimittelbild.

Der Einsatzbereich beziehungsweise der Indikationskatalog diverser homöopathischer Mittel beruht seit  nunmehr 150 Jahren auf der Beschreibung der Symptome, die bei gesunden Menschen nach übermäßigem Konsum dieses Mittels auftreten.


3. In der homöopath. Arzneimittelherstellung (HAMH) = Potenzierung

Die Potenzierung eines homöopathischen Mittels verstärkt die Heilwirkung der Substanz (Kräfteentfaltung) und vermeidet (durch das Verdünnen beispielsweise giftiger Substanzen) ungewollte Nebenwirkungen.

Ausgangspunkt für ein homöopathisches Arzneimittel ist die Natur.

Es werden homöopathische Arzneien hergestellt aus: Mineralien wie Metallen z. B. Blei oder Gold, aus Pflanzen, wobei giftige und ungiftige, ganze Pflanzen oder Teile der Pflanze verwendet werden und aus dem Tierreich z. B. aus ganzen Tieren, wie Läuse oder auch aus z. B. Schlangengiften.

Nach Vorschriften aus dem Apothekerbuch kann jeder Apotheker aus einer Pflanze eine Tinktur herstellen. Diese nennt man Urtinktur.
Bei der Tollkirsche heißt diese Urtinktur dann Belladonna O.

 

Jetzt beginnt die Herstellung einer homöopathischen Arznei:

  • Man nimmt 1 Teil dieser Urtinktur Bel. O egal wie groß dieser Teil ist, ob 1 Tropfen oder 1 Liter und gibt 9 Teile eines Lösungsmittel hinzu. Das kann Wasser oder Alkohol sein.
  • Diese werden 10 x verschüttelt und ergeben nun eine D1 (Dezimalpotenz).
  • Nun beginnt man von vorne und nimmt von dieser Tinktur 1 Teil und gibt wieder 9 Teile Lösungsmittel hinzu und man erhält eine D2.

So verfährt man immer weiter bis zu den Hochpotenzen. Die Lösung wird immer dünner.

Ein anderes Verhältnismaß sind die C-Potenzen (Centesimal-Potenz) mit einer Mischung von 1 Teil Urtinktur und 99 Teilen Lösungsmittel.
Hier geht dieser Schwellenwert noch weiter runter, denn bereits bei einer C12 ist kein Molekül Belladonna nachweisbar.

Und bei der dritten bekannten Potenzierung der LM-Potenz (Quinquaginta-Potenz) wird noch schneller verdünnt, nämlich 1:50.000 mit 100 Schüttelvorgängen anstatt 10.


4. Die Darreichungsform

Das Verdünnen geschieht mit unterschiedlichen Stoffen.

  • Beim Ausgangsstoff einer Pflanzentinktur (z. B. Belladonna, der Tollkirsche) wird flüssig verschüttelt, also mit Alkohol verdünnt.
  • Bei Mineralien, z. B. Gold (Aurum metallicum), die sich meist als unlöslich erweisen, verreibt man das Mineral im Mörser und nimmt dann 9 bzw. 99 Teile Zucker und stellt so die gewünschten Potenzschritte her.
  • Presst man diesen Zucker, so kann man Tabletten herstellen.
  • Und die dritte Darreichungsform die Streukügelchen oder Globuli, werden mit der flüssigen Potenz besprüht.

 

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